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Schottlands verborgene Schätze – Reisen abseits der bekannten Pfade

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Von Rolf Meier Reisen

In diesem Artikel

Schottland ist berühmt für seine grossen Namen – Edinburgh, die Isle of Skye oder Loch Ness. Doch abseits dieser Ikonen offenbart sich eine leisere, oft übersehene Seite des Landes. Einsame Halbinseln, weite Täler, kleine Inseln und nahezu unberührte Küsten erzählen von rauer Natur, jahrhundertealter Geschichte und dem ursprünglichen schottischen Alltag. Wer den Mut hat, bekannte Wege zu verlassen, entdeckt Orte von stiller Intensität – genau das macht Schottlands „Hidden Gems“ so besonders.

Ardnamurchan – Wo Schottland wild und ursprünglich ist

Die Ardnamurchan-Halbinsel ist einer der entlegensten Orte des schottischen Festlands – und genau das macht ihren Reiz aus. Die Anreise führt über schmale Strassen durch eine Landschaft, die zunehmend rauer und dramatischer wird. Hier bestimmen Vulkangestein, zerklüftete Küsten und offene Weite das Bild.

Besonders eindrucksvoll ist die Sanna Bay mit ihrem hellen Sand und dem tiefblauen Atlantik – ein Ort, an dem man stundenlang einfach nur stehen und schauen möchte. Mit etwas Glück lassen sich Seeadler, Robben oder sogar Delfine beobachten. Ardnamurchan ist kein Ort für Eile, sondern für Reisende, die Stille, Natur und Einsamkeit suchen.

Schottlands verborgene Schätze – Reisen abseits der bekannten Pfade

Berwickshire – Sanfte Küsten, dramatische Klippen

Im Südosten Schottlands, nahe der englischen Grenze, liegt Berwickshire – eine Region, die oft übersehen wird, dabei aber landschaftlich enorm viel zu bieten hat. Die Küste ist geprägt von steilen Klippen, kleinen Buchten und charmanten Fischerdörfern.

Orte wie St Abbs wirken fast wie aus der Zeit gefallen: pastellfarbene Häuser, ein kleiner Hafen, Möwenrufe in der Luft. Die Region ist ein Paradies für Wanderer, denn der Berwickshire Coastal Path führt spektakulär über Klippen mit Blick auf das offene Meer. Auch Taucher und Vogelbeobachter schätzen diese Gegend – ruhig, naturverbunden und überraschend vielseitig.

Cowal Peninsula – Zwischen Lochs, Bergen und stillen Strassen

Die Cowal Peninsula, westlich von Glasgow, fühlt sich an wie ein Tor zu den Highlands – nur ohne den grossen Andrang. Umgeben von Loch Long, Loch Eck und Loch Fyne bietet die Region eine beeindruckende Mischung aus Wasser, Wäldern und Bergen.

Hier geht es um das langsamer Reisen: gemütliche Autofahrten entlang der Seen, kurze Wanderungen mit weitem Blick, kleine Orte mit traditionellen Pubs. Besonders kulinarisch hat Cowal einiges zu bieten – frischer Fisch, Meeresfrüchte und lokale Spezialitäten machen jeden Stopp zu einem Genussmoment.

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Glen Lyon – Ein Tal voller Ruhe und Geschichte

Das Glen Lyon gilt als eines der längsten und zugleich schönsten Täler Schottlands. Trotz seiner Schönheit bleibt es erstaunlich ruhig. Die Strasse folgt dem Fluss Lyon durch eine Landschaft aus sanften Hügeln, alten Steinbrücken und einsamen Höfen.

Hier spürt man die Tiefe der schottischen Geschichte: alte Kirchen, Überreste von Siedlungen und eine Atmosphäre, die fast meditativ wirkt. Wanderer finden zahlreiche Routen, von entspannten Spaziergängen bis hin zu anspruchsvolleren Touren in die umliegenden Berge. Glen Lyon ist der perfekte Ort, um abzuschalten und die Zeit zu vergessen.

Great Cumbrae – Die entspannte Insel für Geniesser

Nur eine kurze Fährfahrt von Largs entfernt liegt Great Cumbrae, eine kleine Insel mit grossem Charme. Mittelpunkt ist das Küstenstädtchen Millport, bekannt für seine farbenfrohen Häuser, den gemütlichen Hafen und eine ausgesprochen entspannte Atmosphäre.

Die Insel lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad umrunden – flach, überschaubar und mit ständigem Blick aufs Meer. Great Cumbrae ist ideal für Reisende, die Inselgefühl erleben möchten, ohne lange Anfahrten oder aufwendige Planung. Ein Ort für leichte Tage, frische Seeluft und Gelassenheit.

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Cairngorms & Uath Lochans – versteckte Natur im Nationalpark

Der Cairngorms Nationalpark ist bekannt, doch abseits der berühmten Gipfel liegen wahre Rückzugsorte wie die Uath Lochans. Mehrere kleine, glasklare Seen sind von Kiefernwäldern umgeben und durch gut angelegte, ruhige Wanderwege verbunden.

Diese Gegend ist ideal für alle, die Natur bewusst und ruhig erleben möchten. Ob Vogelbeobachtung, Fotografie oder einfach ein stiller Spaziergang – hier zeigt sich Schottland von seiner sanften Seite, fernab von Trubel und Selfie-Hotspots. 

Versteckte Strände & stille Buchten – Schottlands überraschende Küste

Schottlands Küsten sind vielfältiger, als viele erwarten. Abseits bekannter Orte finden sich einsame Strände mit hellem Sand, türkisfarbenem Wasser und kaum einem Menschen weit und breit. Besonders entlang der Ostküste und in abgelegenen Westküstenregionen warten echte Entdeckungen.

Diese Strände laden nicht unbedingt zum klassischen Badeurlaub ein, sondern zu Spaziergängen, Picknicks und Momenten der Ruhe – mit dem Gefühl, einen Ort ganz für sich allein zu haben.

Warum sich Schottlands Hidden Gems lohnen

Die verborgenen Orte Schottlands erzählen eine andere Geschichte als die bekannten Postkartenmotive. Sie stehen für Authentizität, Entschleunigung und echte Nähe zur Natur. Wer sich auf diese Reise einlässt, erlebt Schottland intensiver – persönlicher und nachhaltiger.

Schottlands verborgene Schätze – Reisen abseits der bekannten Pfade

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