Die Insel Malta
Zwischen Sizilien und Nordafrika liegt Malta und die kleinere Nebeninsel Gozo, umspült vom kristallklaren, sauberen Wasser.
Der maltesische Archipel ist eine ideale Kombination für all jene,die nebst dem Sonne- und Badefreudengeniessen auch gerne selbst
auf Entdeckungsreise gehen. Die gastfreundliche Bevölkerung und die kulturelle Vielfalt bieten Hand dazu. Die Städte und Dörfer mit ihren verwinkelten Gassen, unzähligen Märkten, Restaurants und mittelalterlichen Gebäuden faszinieren immer wieder aufs Neue. In der Hauptstadt
La Valletta und in der ehemaligen Metropole Mdina fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt.
Die bekannte Geschichte Maltas reicht bis ins Jahr 4000 v. Chr., als aus Sizilien Jungsteinzeitbauern einwanderten. Wegen der günstigen Lage im Zentrum des Mittelmeeres war Malta immer Zankapfel der damaligen Grossmächte wie Phönizier, Punier, Griechen, Römer, Normannen, Franzosen, Türken und Briten. Nicht zu vergessen die Ritter des berühmten Johanniter-Ordens, deren Einfluss heute noch spürbar ist. 1964 erlangte Malta seine Unabhängigkeit von Grossbritannien und ist seither eine unabhängige Republik.
Valletta, die Hauptstadt
Die Hauptstadt Maltas wurde im 16. Jahrhundert gegründet und hat bis heute ihren ursprünglichen Charme erhalten. Hier befinden sich alte Befestigungsanlagen, Bastionen, Schutzwehre und Forts. Aber auch eindrucksvolle Kirchen und Museen sind einen Besuch wert. Tagsüber findet man Märkte; viele Läden, Geschäfte und einige Restaurants haben geöffnet. Gegen Abend beruhigt sich die Stadt und Ruhe kehrt ein.
Sehenswertes:
– Upper Baracca Garden
– St. John’s Co-Cathedral
– Grossmeisterpalast
– Malta Experience Show
Die Vororte mit Sliema und St. Julian’s
Sliema grenzt direkt an die Hauptstadt La Valletta und ist mit 25 000 Einwohnern die grösste und lebhafteste Stadt Maltas. Hier befinden sich viele Hotels, Bars und Restaurants der Insel. Schöne 3 km lange Strandpromenade mit vielen Geschäften, Boutiquen und Restaurants.
St. Julian's Bay grenzt direkt an Sliema und ist eine der beliebtesten Gegenden Maltas. Hier befinden sich viele gute Restaurants, Bars, das Spielcasino, Läden, Diskotheken und Unterhaltungsmöglichkeiten. Romantische Bucht mit Fischerbooten.
Die Küstenorte von Malta
Salina Bay, St. Paul’s Bay und Mellieha Bay – das sind Orte wo man auf der felsigen Insel doch einige kleine Sandbuchten vorfindet. Obwohl die kleinen Strände auf Malta meistens sehr schmal und auch steinig sind, sind es wunderschöne Plätze zum schwimmen, picknicken oder einfach um die Sonne und das warme Wetter zu geniessen. Hier können auch sämtliche Wassersportarten ausgeübt werden. Ob Tauchen, Windsurfen oder Motorboot fahren, auf Malta sind den Bade- und Freizeitfreuden keine Grenzen gesetzt.
Das Inselinnere mit Mdina
Das Inselinnere von Malta wirkt, nach dem regen Treiben an den Küstenorten, wie eine andere Welt. In einer rauen und felsigen Landschaft liegen historische Städte und Dörfer. Das alte Mdina, das mit seinen Festungsmauern und Kuppeln den Horizont beherrscht, ist sicher einer der erhebendsten Anblicke. Früher war sie die Hauptstadt von Malta, doch die Johanniterritter verlagerten die Hauptstadt an den grossen Hafen und somit verlor Mdina seine geschichtliche Bedeutung. Glücklicherweise blieb die schöne Stadt jedoch erhalten und wird heute die «Stille Stadt» genannt, geheimnisvoll, vornehm und reserviert. Sehenswertes:
– Die Paulus Kathedrale
– Main Gate
– Dingli Cliffs
– Festungsmauern
Dingli Cliffs, Blue Grotto, Marsaxlokk
Der höchste Ort von Malta ist gerade mal 240 Meter über Meer und heisst Dingli. Nicht die Höhe oder der Ort selbst ist etwas sehr spezielles, sondern die faszinierendste und atemberaubendste Verbindung zwischen dem kristallklaren Mittelmeer und dem Land der Insel Malta. Hier fallen die Dingli Cliffs steil ins dunkelblaue Wasser.
Von Zurieq aus kann man mit den, für Malta bekannten, bunt bemalten Booten einen Ausflug zu den natürlichen Meereshöhlen machen. Die bekannteste dieser Höhlen ist die Blaue Grotte. Dort kann man die malerischen Felsformationen und die Schönheit der Grotte mit dem Azurblauen Wasser bewundern. Wenn die Morgensonne auf den weissen Sandboden der Grotte fällt und ihren Wiederschein auf die bunten Wände wirft, ist das ein zauberhafter Anblick.
Marsaxlokk «Hafen des warmen Windes». Dieses malerische Fischerdorf trägt diesen Namen, weil der heisse Schirokko aus Nordafrika hier fast das ganz Jahr durch weht. Hier ist eine Flotte farbenfroher Boote zu Hause, und das Ortsbild der kleinen Halbinsel ist sehr harmonisch. An der Uferpromenade werden verschiedene Touristenmärkte abgehalten und den Fischmarkt am Sonntagmorgen ist ein farbenfrohes Erlebnis. Auch hat man in Marsaxlokk viele Möglichkeiten um in gemütlichen Restaurants die feine Meereskost kennen zu lernen.
Die Insel Gozo
Gozo, die kleine Schwester von Malta, ist ein richtiges Inselparadies. Sie ist grüner und auch ruhiger als die Insel Malta und die Landschaft wird geprägt von Tafelbergen, Glockentürmen und Kirchenkuppeln. Flächenmässig macht Gozo nicht einmal einen Drittel von Malta aus und ist mit nur 28'000 Einwohnern auch viel spärlicher Bevölkert. Kahle Schluchten enden in fruchtbaren Tälern und hunderte von Steinmauern unterteilen das bebaubare Land in Felder, daneben gibt es aber auch einaldende Strände um zum baden und entspannen.
Die Hauptstadt Victoria (Rabat)
Die Hauptstadt Victoria, die von den Bewohnern von Gozo noch immer Rabat genannt wird, ist ein sehr beschauliches und dennoch reges Städtchen. Ein Bummel über den Marktplatz «It Tokk» zu machen oder einfach das rege Treiben aus einem gemütlichen Restaurant zu beobachten ist schon eine Fahrt nach Gozo wert. Sehenswertes:
– Die Höhle der Kalypso
– Die Zidadelle
– Das Kriegsmuseum
– Das Archäologiemuseum
– Den Inland See
Fungus Rock, Ggantija, Azur Window
In der Nähe von Cap Dwejra, kann man den berühmten Fungus Rock bewundern. Der Fungus Rock ist eine gewaltige Klippe, die steil aus dem kristallklaren Meereswasser herausragt und der mit dem Namen «Pilzfels» für die Gozitaner eine grosse Bedeutung hat. Jahrhunderte lang wurde dieser Pilz für medizinische Zwecke gesammelt und hatte, wie sich herausstellte, Blut stillende Eigenschaften.
Der Megalith-Tempel Ggantija bei Xaghra ist einer der ältesten und grössten Steinzeittempel der Maltesischen Inseln. Bis zu sechs Meter hoch sind die gewaltigen, tonnenschweren Steinblöcke der Aussenmauern. Einer Sage nach, wurden diese Steine von einem Riesen aus Ta’Cenc hierhergetragen. Bewundern Sie bei Ihrem Rundgang auf den hölzernen Gehwegen im Inneren des Tempels die Anmut der Bauweise.
Die Küstenorte von Gozo
Die Küste von Gozo mit Kliffen und Stränden, Höhlen und Buchten laden immer wieder zum verweilen ein. Das bedeutendste Touristenort von Gozo, Marsalforn Bay, hat neben Sand – Kiesel und Steinstränden alles was das Herz der Gäste und Einwohner begehrt. In verschiedene Cafes, Restaurants und Andekläden kann man die Ferientage geniessen und an der Uferpromenade zum Beispiel einen langen erholsamen Spaziergang machen.
Die Ramla Bay, eine Bucht, wo der feine Sandstrand bis zum seichten Meer führt. Auf Gozo eine Seltenheit, welche den Schwimmern und Sonnenanbetern genügend Platz zum erholen und geniessen bietet. Hier findet man den grössten und schönsten Strand des ganzen Archipels.
Die Insel Comino
Die Ferieninsel für Wassersportler, Ruhesuchende, Familien und Sonnenanbeter. Die kleinste der drei maltesischen Inseln ist 3 km2 gross und autofrei. Drei kleine, flach abfallende Sandbuchten laden zum Baden im glasklaren und sauberen Wasser ein. Für Taucher und Surfer ein wahres Paradies. Hier befinden sich das bekannte Comino-Hotel und die dazugehörenden Bungalows. Comino ist das beliebteste Badeferienangebot und bietet eine einzigartige Inselatmosphäre.
Das «blaue Fenster», ist ein natürlicher Felsbogen, der aus den blauen Tiefen des Mittelmeeres herausragt und gehört zu den meist fotografierten Naturschauspielen der Küste Gozo.
Die Geschichte von Malta
Es gibt keinen anderen Fleck auf dieser Erde, wo auf so kleinem Raum so viele eindrucksvolle Kulturdenkmäler aus allen Perioden der langen und interessanten Menschheitsgeschichte zu besichtigen sind, wie auf den maltesischen Inseln – von der Steinzeit bis zur jüngsten Vergangenheit. Phönizer, Karthager, Römer, Byzantiner, Araber, Normannen,
Kastilianer, der Johanniterorden, Franzosen und Engländer – sie alle waren einst Herren der Insel und hinterließen ihre Spuren. Odysseus wurde hier von der Nymphe Calypso in Gefangenschaft gehalten, Apostel Paulus verschlug es 60 Jahre n. Chr. als Schiffbrüchigen auf die Insel, römische Kaiser machten auf ihren Feldzügen gegen Carthago mit ihrer Flotte hier Station, Napoleon übernahm 1798 die Insel kampflos von den Johanniterrittern, und schliesslich verbrachte Lord Nelson hier eine sicher nicht ganz uninteressante Zeit mit Lady Hamilton, einer der schillerndsten Damen der europäischen Geschichte.
Weltreiche sind gekommen, Weltreiche sind gegangen, die Malteser aber sind geblieben – Mit Beharrlichkeit, harter Arbeit und sicher auch mit einer Portion Cleverness haben sie alle «grossen Zeiten» überstanden. Die Zeugen dieser langen Vergangenheit, begegnen Ihnen auf Schritt und Tritt und machen Malta zu einem lebendigen Geschichtsbuch der europäischen Geschichte.
Unterwegs
Mietwagen
Der auf Malta herrschende Linksverkehr ist ein Überbleibsel aus der britischen Kolonialalzeit. Die Mietwagenpreise sind recht günstig. Es lohnt sich den Wagen bereits vor Abreise zu reservieren.
Busverbindung
Das einzige öffentliche Verkehrsmittel auf Malta sind die orangen und gelben Busse. Sie fahren in allen Teilen der Insel, sind zwar recht alt, dafür aber sehr günstig.
Taxi
Die Taxis sind meist weiss und haben rote Nummernschilder. Es ist empfehlenswert, den Fahrpreis mit dem Fahrer bereits vor der Fahrt festzulegen. Ein Trinkgeld von 10% ist üblich.
Die Maltesische Küche
An einem lauen Sommerabend gibt es nichts schöneres, als im Freien zu essen. Die besten maltesischen Gerichte vereinen farblich und geschmacklich den Reichtum des Mittelmeerraums. Knoblauch, Olivenöl und Kräuter spielen eine wichtige Rolle, ebenso einheimisches Gemüse und frisch gefangener Fisch. Lampuki ist Maltas «Hausfisch», eine Makrelenart mit festem weissen Fleisch. Am besten schmeckt dieser gegrillt oder an einer pikanten Sauce. Kraken, Kalmare und Tintenfische werden mit Curry gewürzt, geschmort oder kalt in Salaten serviert.
An den meisten Orten erhält man aber auch Kalbs – Schweine oder Lammfleisch in gewohnter Form. Wer jedoch etwas typisch maltesisches kosten möchte, bestellt bragioli «Rindsbraten nach Malteser Art». Dieser wird mit Kartoffeln und Zwiebeln in einem Schmortopf langsam gegart.
Gbejna ist ein beliebter Käse, der aus Ziegen – und Schafsmilch zubereitet wird. Pikant gewürzt mit kleinen Pfefferkörner, wird er gerne zum Nachtisch genossen.
Unterhaltungsmöglichkeiten
Die Malteser finden viele Gelegenheiten zum feiern. Von Juni bis September findet fast jedes Wochenende ein ausgelassenes Fest statt, welches zu Ehren des Namenstages eines Heiligen stattfindet. Auch an den Küstenorten, wie Sliema oder St. Julian’s gibt es ein grosses Angebot an Unterhaltung. Vom gemütlichen Restaurants, über Bars und Pubs bis zur Discothek, wo Nachtschwärmer mit ausgelassener Stimmung bis in die späten Abendstunden feiern und tanzen können. Oder wer sein Glück an einem Spielautomaten versuchen möchte, hat die Gelegenheit, dies in einem der drei Kasinos auf der Insel Malta zu tun.
Sport / Freizeit / Shopping
Malta, die Insel im Mittelmeer, ist ein beliebter Urlaubsort für Wassersportler. Schwimmen, Segeln, Windsurfen, Wasserski fahren oder mit einem Boot die Insel vom Wasser her erkunden. Das klare Wasser, die Buchten und Klippen laden jedoch vor allem zum Schnorcheln und Tauchen ein, wo man der wunderschönen Unterwasserwelt ein bisschen näher kommt.
Doch nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land, bietet Malta eine grosse Auswahl an Sportmöglichkeiten. Ein 18-Loch-Golfplatz steht den Gästen zur Verfügung, auch Tennis und Squash ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung.
Für Feriengäste, die jedoch lieber einen Schaufensterbummel machen und Souvenirs kaufen, stehen in den Städtchen viel Läden, Shops und Geschäfte zur Verfügung.
Klima
Die drei Maltesischen Inseln geniessen ein typisches Mittelmeerklima. Die Sommer sind lang und warm, die Winter dafür kurz und kühl, jedoch nie kalt. Zum «Verlängern» der Sommerferien sind die Temperaturen ideal, denn in Malta kann bis tief in den November noch im Meer gebadet und die warme Sonne genossen werden.
Betreuung vor Ort
Währen Ihrem Aufenthalt auf Malta werden Sie von unserer lokalen, deutschsprachigen Reiseleitung betreut, die Ihnen bei allfälligen Fragen oder Problemen sehr gerne zur Verfügung steht.
Malta bietet eine Vielzahl von interessanten Ausflugsmöglichkeiten, welche Sie bei unserer Reiseleitung buchen können.
Englisch lernen? Warum nicht in Malta
Malta war 164 Jahre lang unter britischer Verwaltung. Englisch ist neben Maltesisch Landessprache. Malta bietet die Ideale Kombination, um Englisch zu lernen und einen unvergesslichen Aufenthalt auf der sympathischen Insel zu verbringen. Die Preise sind einmalig günstig.
Wichtiges in Kürze
Zeitverschiebung
Die maltesischen Inseln haben die selbe Zeit wie wir in der Schweiz.
Einreiseformalitäten
Für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten benötigen Schweizer Bürger/Innen lediglich eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Pass.
Zahlungsmittel
Die Landeswährung ist der Euro.
Nützlich Links
www.malta-ferien-spezialist.ch
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