DIE INSEL IRLAND

Irland ist nach wie vor ein echter Geheimtipp für all jene, die Natürlichkeit von Mensch und Natur dem emsigen Treiben an einem überfüllten Hotelstrand in südlichen Gefilden vorziehen.

Die grandiose Landschaft, die satten, leuchtend grünen Wiesen und Weiden, die schroffen Felsen, die weiten Moore und vor allem auch die gastfreundlichen, humorvollen und aufgeschlossenen Iren haben schon viele Besucher in ihren Bann gezogen, so dass Sie immer wieder zur Grünen Insel zurückkehren. Besuchen Sie Irland, vielleicht wird es auch Ihr Land.

Jede der 32 Grafschaften (Counties) hat ihren ganz eigenen Charakter, allen gemeinsam ist jedoch eine unverdorbene und ursprüngliche Landschaft. 
Im Südwesten findet man eine üppige, subtropische Vegetation mit Palmen und eigentlichen Rhododendron-Wäldern. Es gedeihen Pflanzen, welche in unseren Breitengraden nur im Treibhaus gezogen werden. Eine Fülle und Farbenpracht sorgt für ausgesprochen malerische Stimmung.

Der Mittelteil der Insel wird durch die wildromantische Seenlandschaft des Shannonflusses geprägt, der Westen durch den Burren, ein riesiges Kalksteingebiet mit einem ganz eigenwilligen Reiz und seltenen Blumen. Berühmt sind die Cliffs of Moher, die über 200 m senkrecht aus dem Meer ragenden Klippen. Der Norden ist voller wilder Ursprünglichkeit und hat ein dramatisches Gebirgspanorama, weite dunkelbraune Hochmoore, unzählige Seen, Bäche und Wasserfälle. Das Wetter trägt mit seinen rasch vorbeiziehenden Wolken, Regenbögen und dem hellen Licht zur Vervollkommnung der Szenerie bei.

 

 

Dublin, die Hauptstadt

Die Hauptstadt Irlands liegt an der Ostküste und ist politischer und 

wirtschaftlicher Mittelpunkt des Landes. Die Stadt kann auf ein über 1000-jähriges Bestehen zurückschauen und ist heute zu einer der boomendsten Städten Europas aufgestiegen. Ist Dublin als einzige Grossstadt der Inselrepublik schon traditionell ein Kontrast zur ländlichen Lebensweise Irlands, so hat sich dieser Gegensatz in den vergangenen Jahren noch einmal deutlich verstärkt. Die Stadt bietet zahlreiche sehenswerte Orte unter anderem natürlich auch die weltberühmten Pub’s, deren Fiddle-Musik und natürlich deren Bier.

Sehenswertes:  Trinity College mit dem „Book of Kells“
                            Die Einkaufsstrasse Grafton Street
                            Das Ausgangsviertel Temple Bar 
                            Merrion Square mit zahlreichen Museen
                            Dublin Castle
                            St. Patrick’s Cathedral
                            Guiness Brauerei

 

Der Westen mit Galway

Vom steinigen Wunderland des Burren bis zur freundlichen Stadt Galway, vom wilden Connemara bis zu den mystischen Aran-Inseln 

– der Westen Irlands bietet unzählige Höhepunkte. Der Westen Irland’s verbindet man mit dramatischen Landschaften – bestens bekannt aus vielen Filmen. Vor allem die Einsamkeit inmitten der grün-braunen Landschaft, die tiefhängenden Nebel, die Wolken, die der Wind immer wieder vom Atlantik zur Küste treibt, das Wechselspiel zwischen Sonne und Wolken – das ist der Westen Irland’s. Ebenso dramatische Berge, ausgedehnte Seen, majestätische Flüsse, kleine Felder, umgeben von Steinmauern, schöne Waldgebiete – all das gehört zu einem Gebiet, das in seiner Vielfalt und seiner ursprünglichen, unberührten Natur einmalig ist. 

Sehenswertes:  Die wilde Gegend von Connemara
                            Die spektakulären Klippen „Cliffs of Moher“
                            Die Mondlandschaft von „The Burren“
                            Die Aran-Inseln
                            Die mystische Klosterruine „Clonmacnoise“
                            Das stattliche Kloster „Kylemore Abbey“
                            Der Tafelberg Benbulben 

 

Der Südosten mit Waterford

Der Südosten ist der unbekannteste Teil von Irland, dies jedoch zu unrecht. Denn nicht nur das diese Region mit mehr Sonne gesegnet ist, sondern auch die vielfältige Natur und die interessanten, kulturellen Sehenswürdigkeiten machen den Südosten Irlands zu einem lohnenswerten Ferienziel. Der Südosten Irland’s ist ein farbenfrohes Patchworkmuster von Tälern und Ebenen, gebildet von der ursprünglichen Landschaft, die in den letzten Jahrhunderten schon den Einwanderern bekannt war. Die Region ist reich an historischen Überresten – Castles und Schlösser, Burgen und Herrenhäuser – Zeugen der Zeit der Kelten, Wikinger, Normannen, und Angelsachsen.

Sehenswertes:  Das Wanderparadies Wicklow Mountains
                            Glendalough
                            Die Burg von Rock of Cashel
                            Das Waterford Kristall
                            Die Höhlen von Dunmore Cave
                            Die Ruinen des Klosters Jerpoint Abbey

 

Der Südwesten mit Cork

Hier ragen die höchsten Berge Irlands auf, von rauhen Tälern durchzogen, mit Hochmooren und Seen bedeckt. Üppige subtropische Parklandschaften wechseln mit kahlen Berggipfeln 

ab, lange Sandstrände mit steilen Küsten. Neben dem Geschichtsreichtum der Region, bietet der Südwesten einzigartige landschaftliche, sowie kulturhistorische Eindrücke. Mit der Stadt Killarney, Tor zum weltbekannten „ Ring of Kerry“ und beliebtestes Touristenzentrum des Landes, hat der Südwesten einen besonderen Anziehungspunkt. Der Shannon der sich durch diese reizvolle Gegend schlängelt lädt ebenfalls zum Verweilen. 

Sehenswertes:  Killarney Nationalpark
                            Der berühmte „Ring of Kerry“
                            Die „ Skellig Island“
                            Cork
                            Die imposante Festung „Carles Fort“
                            Limerick
                            Dingle-Halbinsel

 

DIE GESCHICHTE IRLAND’S

In der Zeit zwischen 600 und 150 v. Chr. eroberten keltische Stämme vom westeuropäischen Festland, die sogenannten Gälen, 

die Insel und unterwarfen die Einwohner. Ein Grund für die Besonderheit des irischen Sozialsystems war die Tatsache, dass die Römer weiten Teilen Europas mit ihren Armeen, Strassen, Städten und ihrer Verwaltung ein mehr oder weniger einheitliches Gesicht verliehen hatten, aber nie den Versuch machten, Irland zu erobern. Im 5. Jahrhundert nach Christus fand eine Missionierung zum christlichen Glauben hin statt. Diese wurde hauptsächlich durch den heiligen Patrick vorangetrieben. Im späten 8. Jahrhundert begannen Wikinger aus Skandinavien mit Raubüberfällen auf die Insel. Irische Truppen schlugen sie jedoch in der Schlacht von Clontarf. Im Jahre 1171 nutzte der normannische König einen alten Brief des Papstes, in dem der Papst den König autorisierte, sich die Oberhoheit über Irland zu verschaffen, um das dortige Christentum mehr auf die von Rom vorgeschriebene Linie zu bringen. 1531 fällt Irland unter englische Krone und wird mehr und mehr durch England protestantisch besiedelt. Aufstände gegen die englische Vormachtsstellung (Cromwell) und Unterdrückung der Katholiken durch englische Gesetzgebung folgen. Dies ist der Beginn einer langen Emigrationsgeschichte. Die Bevölkerung verarmt zunehmend und eine Hungersnot rafft 1 Million Menschen dahin. Dies schürt die Unzufriedenheit und stärkt eine aufkeimende Unabhängigkeitsbewegung. Im Jahre 1916 wird die britische Herrschaft durch den Osteraufstand und die Ausrufung der Republik abgeschüttelt. Drei Jahre später wütet der Unabhängigkeitskrieg, der zum Anglo-Irischem Abkommen führt und die Unabhängigkeit Irlands gegenüber Grossbritannien bedeutet. 

 

 

UNTERWEGS

Mietwagen

In Irland herrscht Linksverkehr. Die Strassenzustände sind als gut zu bezeichnen und Tankstellen findet man in jedem Dorf. Ein nationaler Führerschein genügt, wobei ein Mindestalter von 21 Jahren und

mindestens ein Jahr Führer-
scheinbesitz verlangt wird. 

Busverbindung

Regelmässig verkehrende Busse sind in den Städten und im Flachland anzutreffen. Die Transportgesellschaft Eireann-Irish Bus unterhält ein ausgedehntes Busnetz, das ganz Irland umfasst. 

Taxi

Taxis stehen überall zur Verfügung; mit Taxameter sind sie jedoch nur in den grossen Städten ausgestattet. 

 

 

DIE IRISCHE KÜCHE

Die irischen Restaurants decken eine breite Skala vom Feinschmeckertempel bis zum Pub mit englisch inspirierten Einheitsmenu ab. Die Basis der irischen Küche bilden die frischen, 

exzellenten „Rohstoffe“ der Grünen Insel: Fleisch von freilaufenden Rindern (filt of beef, sirloin steak), Schafen, Hirsch, Ente, Hühnchen, seltener Schwein. Frische Meeresfrüchte und Fisch runden das Angebot ab. An den Beilagen weist die besondere Berücksichtigung der Kartoffel darauf hin, dass dies über Jahrhunderte die Hauptspeise der – armen – Landbevölkerung war. Das traditionelle dunkle Vollkorn-Soda-Brot schmeckt mit gesalzener Butter besonders gut zu einem Farmhouse Cheeseboard. Üppig und gut ist auch das irische Frühstück. Die irischen Getränke wie das Bier Guiness, der irische Whiskey oder der Irish Coffee sind weltbekannt. 

 

 

UNTERHALTUNGSMÖGLICHKEITEN

Diskotheken und Nachtclubs findet man in fast allen Städten. In den Pubs gibt es oft Live-Musik und Abende mit traditioneller irischer Folk-Musik, bei denen erstklassige Sänger und professionelle Gruppen auftreten. Mittelalterliche Bankette auf alten Burgen wie Bunratty sind eine besondere Attraktion. Die vielen Theater und Kinos bieten weitere Abendunterhaltung. 

 

 

KLIMA

Die bei uns weit verbreitete Ansicht über ständig schlechtes Wetter ist falsch. Im Gegenteil, das Klima ist oft besser als das unsere. Natürlich braucht es genügend Regen, um die üppige, farbenprächtige Natur gedeihen zu lassen. Dank dem Golfstrom ist das Klima jedoch das ganze Jahr mild. 

Im Sommer steigt das Thermometer kaum über 22 Grad. Von Mai bis August ist es dank der nördlichen Lage abends mindestens eine Stunde länger hell als bei uns. Einen Winter, wie wir ihn kennen, gibt es nicht. Selten sinken die Temperaturen auf null Grad Celsius, Schnee fällt praktisch nie.

 

 

WICHTIGES IN KÜRZE

Zeitverschiebung
Die Zeitdifferenz zur Schweiz beträgt –1 Stunde, da in Irland die Greenwich Mean Time gilt.

Zahlungsmittel
Die Landeswährung ist der Euro

Einreiseformalitäten
Für die Einreise in die Republik Irland benötigen Schweizer Bürger-/innen eine gültige Identiätskarte oder einen gültigen Reisepass für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten.

 

 

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